- Teil 10 enthält sieben Grundsätze, die unabhängig von einer
bestimmten Software als allgemeine Leitlinien bei der Leistungsbeschreibung,
Gestaltung und Bewertung von Dialogsystemen angewendet werden
sollten. Die folgenden sieben Grundsätze sind für die ergonomische
Gestaltung und Bewertung eines Dialogs zentral:
- Aufgabenangemessenheit
- Selbstbeschreibungsfähigkeit
- Steuerbarkeit
- Erwartungskonformität
- Fehlertoleranz
- Individualisierbarkeit
- Lernförderlichkeit
- Die Fähigkeiten des Endbenutzers, die Merkmale seiner Arbeitsaufgabe
und seiner Arbeitsumgebung sind bestimmend dafür, mit welcher
Gewichtung die einzelnen Grundsätze dabei berücksichtigt werden
müssen. Das bedeutet, dass man die einzelnen Grundsätze gegeneinander
abwägen und ihre gegenseitige Abhängigkeit in Betracht ziehen
muss. So kann z.B. der Grundsatz "Lernförderlichkeit" für gut
ausgebildete Fachleute bei einer Anwendung von geringerer Bedeutung
sein als bei ungeübten Endbenutzern.
- Nachfolgend werden die sieben Grundsätze für die Dialoggestaltung
vorgestellt. Sie bilden eine Basis für alle ergonomischen Betrachtungen
einer Software.
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